Eine wahre Geschichte aus den Tiefen des Weltkrieges
August 1914. Während Europa in Flammen steht, meldet sich der junge Erich Sarnekow freiwillig zur Kaiserlichen Marine. Sein Ziel: Die neue, geheimnisvolle Waffe Deutschlands – das Unterseeboot.
Von der eisigen Ostsee bis zu den sonnendurchfluteten Küsten des Mittelmeers führt seine beispiellose Odyssee durch alle Kriegsschauplätze zur See. Sarnekow erlebt den Krieg dort, wo er am gefährlichsten ist: In den stählernen Särgen unter den Wellen, wo jede Fahrt die letzte sein kann.
Franz Schulze schildert in diesem authentischen Bericht von 1916 die dramatische Reise eines deutschen U-Boot-Fahrers, der gegen die russische Flotte in der Ostsee kämpft, die britische Seeblockade in der Nordsee durchbricht und schließlich die waghalsige Durchfahrt durch die von Feinden bewachte Straße von Gibraltar wagt. Seine Mission führt ihn an die wilde Rif-Küste Nordafrikas, durchs gefährliche Mittelmeer und schließlich zu den türkischen Bundesgenossen unter dem Halbmond.
Dies ist keine glorifizierende Heldengeschichte, sondern der ungefilterte Bericht eines Mannes, der weiß, was es bedeutet, mit 30 Kameraden auf engstem Raum zu leben, wenn über ihnen die Wasserbomben detonieren, wenn die Luft knapp wird, wenn das Boot zu tief sinkt. Eine Geschichte von Kameradschaft, Todesmut und unbedingter Pflichterfüllung.
Von Kriegsausbruch bis zur dramatischen Mission ins Osmanische Reich – erleben Sie die deutsche U-Boot-Waffe in ihrer heroischsten Phase durch die Augen eines Mannes, der dabei war.




