Ein Stahlsarg unter den Wellen. Eine Mannschaft zwischen Leben und Tod. Eine Wahrheit, die niemand sehen sollte.
Mitten im Ersten Weltkrieg taucht das deutsche U-Boot U 35 hinaus ins Mittelmeer – auf geheime Missionen, zwischen Ruhm und Vergessen. Unter Deck arbeitet der junge Ingenieur Hans Fechter an den vibrierenden Motoren des Überlebens. Jeder Schlag der Maschinen, jeder Knall im Rumpf kann das Ende bedeuten.
Doch hier unten zählt nur eines: Vertrauen in die Männer neben dir – und in die Technik, die euch beide am Leben hält.
Fechter beschreibt den Alltag unter Wasser mit einer Ehrlichkeit, die erschüttert. Kein Heldentum, keine Pose – nur Schweiß, Öl, Angst und die seltenen Augenblicke stiller Kameradschaft. Zwischen Angriff und Stille, zwischen Triumph und Verzweiflung wird das Boot selbst zu einem atmenden Wesen, das seine Besatzung umschließt – bis zur letzten Granate.
„Unterseeboot U 35“ ist mehr als ein Kriegsbericht.
Es ist ein Blick in den Maschinenraum einer Zeit, in der Mut und Wahnsinn ununterscheidbar wurden – und in das Herz jener Männer, die in der Dunkelheit des Meeres Geschichte schrieben.




