Verdun, 1916.
Deutsche und französische Truppen liegen sich seit Wochen gegenüber. Der Beschuss reißt nicht ab. Gräben werden zerstört, neu angelegt und wieder verschüttet. Für die Soldaten besteht der Alltag aus Warten, Ausrücken, Zurückgehen und erneutem Warten.
Georg Queri schildert diese Zeit aus der Sicht der Frontsoldaten. Er beschreibt Märsche durch zerfetztes Gelände, das Leben in notdürftigen Stellungen, Angriffe unter Artilleriefeuer und den Umgang mit Verwundeten und Toten. Gasangriffe, Orientierungslosigkeit und Erschöpfung gehören ebenso dazu wie kurze Pausen, in denen versucht wird, weiterzumachen.
Das Buch folgt keiner einzelnen Handlung, sondern den Erfahrungen der Männer, die an der Schlacht teilnehmen. Es zeigt, wie sich der Kampf über Monate hinzieht und wie sich die Bedingungen an der Front ständig verschlechtern.
Im Trommelfeuer von Verdun ist ein Bericht aus dem Krieg, geschrieben aus unmittelbarer Nähe zum Geschehen.




