Der Marsch ins Chaos
1915. Der Landsturmrekrut Franz Dorniger wird an die österreichisch-italienische Front geschickt. Was er dort erlebt, hat nichts mit Heldentum zu tun.
Josef Hofbauer, selbst Soldat am Monte San Michele, schrieb 1930 einen der schonungslosesten Anti-Kriegsromane der deutschen Literatur. Basierend auf seinem Kriegstagebuch schildert er das Leben und Sterben in den Isonzoschlachten.
Dorniger erlebt die Hölle: Das Trommelfeuer, das den Verstand zerstört. Die Stollen im Fels, in denen Menschen wie Tiere hausen. Den Nahkampf, in dem jede Zivilisation zerbricht. Die Verwundeten, die nach Gnadenschüssen betteln. Den Gestank der Tausenden Leichen, die im Sommer 1916 verwesen.
Diese Neuauflage enthält ein zusätzliches Kapitel über die Schrecken des Monte San Michele – jene Wahrheiten, die selbst Hofbauer 1930 nicht vollständig aussprechen konnte.
Ein Fast vergessenes Meisterwerk der Anti-Kriegsliteratur – endlich wieder verfügbar.




