Gefangen in Frankreich – Erlebnisse eines deutschen Soldaten

Taschenbuch / eBook

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Gefangen in Frankreich“ ist ein Zeitdokument aus dem Ersten Weltkrieg. Otto von Gottberg schildert darin den Weg eines deutschen Soldaten von der Front in die Kriegsgefangenschaft und durch die Lager Frankreichs. Der Krieg endet für Hans Heller nicht mit der Gefangennahme – er nimmt eine andere Form an.

Das Buch beschreibt den Alltag hinter Stacheldraht: Transporte, Lagerordnung, Zwangsarbeit, Hunger und die ständige Unsicherheit. Es geht um das Verhältnis zwischen Bewachern und Gefangenen, um Misstrauen, offene Feindseligkeit und um das langsame Vergehen der Zeit. Gottberg schreibt nüchtern und beobachtend.

Besonders eindringlich sind die Schilderungen der psychischen Belastung. Isolation, der Verlust jeder Selbstbestimmung und die Gewissheit, dem Willen anderer ausgeliefert zu sein, prägen den Text. Kleine Gesten, Briefe von zu Hause oder kurze Momente der Erleichterung erhalten dadurch ein besonderes Gewicht.

„Gefangen in Frankreich“ ist ein Protokoll der Gefangenschaft im Weltkrieg, geschrieben aus der Nähe des Erlebten. Das Buch zeigt eine Seite des Krieges, die selten im Mittelpunkt steht – und gerade deshalb von bleibender Bedeutung ist.

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