Mitten im tosenden Atlantik, fernab von Heimat und Licht, beginnt für die Männer an Bord eines deutschen U-Bootes ein Kampf, der weniger von Stahl und Technik, sondern von Mut, Entbehrung und der unaufhaltsamen Härte des Ozeans bestimmt wird. Wolfgang Lüth, einer der erfahrensten Kommandanten der deutschen U-Bootwaffe, berichtet aus erster Hand über das Leben unter Wasser – über Nächte voller Spannung, Tage voller Routine und über jene Sekunden, in denen sich das Schicksal eines ganzen Bootes entscheidet.
Im Schatten des Atlantiks gewährt einen seltenen Einblick in die Realität des Unterseekrieges: das Ringen mit Sturm, Eis und Dunkelheit, das Warten im tonnenschweren Stahlkörper, das Schaudern vor dem dumpfen Beben explodierender Wasserbomben, aber auch die Kameradschaft, die in der Enge des Bootes zu etwas Unverzichtbarem wird.
Lüths Bericht ist keine Heldengeschichte, sondern ein authentisches Zeitdokument über Menschen, die im Schatten eines globalen Konflikts ihren Dienst taten – getragen von Pflichtgefühl, geprägt von Angst und Hoffnung, und stets bedroht von der gnadenlosen Gewalt des Meeres.
Ein packendes, eindringliches und zugleich kritisches Zeugnis des U-Bootkrieges im Zweiten Weltkrieg – und ein Buch, das den Leser tief unter die Wasserlinie führt, dorthin, wo Entscheidungen aus Sekunden bestehen und jede Fahrt die letzte sein kann.


