Der Seekrieg des Zweiten Weltkrieges wurde nicht nur in großen Schlachten entschieden. Weit entfernt von den Fronten operierten getarnte Schiffe auf den Handelsrouten der Weltmeere – unscheinbar, geduldig, jederzeit bereit zum Schlag.
Klar zum Gefecht führt in diese verborgene Form des Krieges. Hans Bartels schildert das Unternehmen der getarnten Handelskriegsführung, bei dem Täuschung zur Waffe wurde und der entscheidende Moment oft erst dann kam, wenn die Tigerflagge gesetzt wurde. Aus dem scheinbaren Frachter wurde in Sekunden ein Kampfschiff, aus Routine plötzlich Gefecht.
Das Buch erzählt von langen Fahrten, ständiger Wachsamkeit, riskanten Begegnungen und Entscheidungen ohne Rückzugsmöglichkeit. Es zeigt den Alltag an Bord, die psychische Belastung der Besatzungen und die schmale Grenze zwischen Erfolg und Entdeckung.
Ein eindringlicher Bericht über einen Seekrieg im Verborgenen – geprägt von Disziplin, List und dem Wissen, dass jeder Fehler tödlich sein konnte.


