Der Krieg auf See war im Ersten Weltkrieg oft unsichtbar. Weit unter der Oberfläche entschieden sich Gefechte ohne Vorwarnung, ohne Blickkontakt, ohne Rückzug. U-Boote operierten im Verborgenen und machten den Seekrieg zu einem Kampf aus Technik, Geduld und Risiko.
In Unsichtbarer Krieg schildert Günther Georg Freiherr von Forstner seine Erfahrungen als U-Boot-Kommandant im Einsatz gegen England. Er berichtet von Patrouillen in feindlichen Gewässern, von Angriffen auf Handelsschiffe, von Entscheidungen unter Zeitdruck und von der ständigen Unsicherheit unter Wasser. Der Alltag an Bord, technische Grenzen und die psychische Belastung der Besatzung sind ebenso Teil des Berichts wie die militärischen Abläufe.
Das Buch ist ein zeitnahes Zeugnis aus erster Hand. Es beschreibt den Unterseebootkrieg nicht aus der Distanz, sondern aus der Perspektive eines Beteiligten, der Verantwortung trug und Entscheidungen treffen musste, deren Folgen endgültig waren. Dabei entsteht ein eindringliches Bild eines Krieges, der sich der Sicht entzog und dennoch globale Wirkung entfaltete.
Unsichtbarer Krieg ist ein bedeutendes Zeitdokument über den Seekrieg des Ersten Weltkriegs – nüchtern, präzise und von nachhaltiger historischer Aussagekraft.




