Dieses Buch berichtet von Fahrten, bei denen es keinen sicheren Weg gab. U-Boote liefen in Sperrgebiete ein, die mit Minen gesättigt waren. Die Karten halfen wenig. Strömungen verschoben die Felder. Markierungen fehlten oder stimmten nicht. Ein Boot konnte alles richtig machen und trotzdem verloren sein.
K. E. Selow-Serman beschreibt den Dienst unter Wasser aus eigener Anschauung. Die Enge im Boot. Die Müdigkeit. Das lange Lauschen. Die Spannung, wenn der Kiel über Grund schrammt oder ein Draht am Rumpf entlangstreift. Entscheidungen fallen schnell. Fehler lassen sich nicht korrigieren.
Minen waren die gefährlichste Waffe des Seekriegs. Sie arbeiteten lautlos. Viele Boote verschwanden ohne Funkspruch. Ganze Besatzungen blieben verschollen. Sperrgebiete trafen Angreifer und Verteidiger gleichermaßen.
Die Neuauflage ergänzt den Text um ein Zusatzkapitel über Minenkrieg und Gefahrenzonen im Ersten Weltkrieg. Es erklärt Technik, Einsatz und Folgen. Ohne Ausschmückung. Mit Blick auf die Männer, die hinausfuhren und oft nicht zurückkehrten.




