Von Frankreich über Galizien und Serbien bis nach Verdun – Colin Roß war überall dabei, wo im Ersten Weltkrieg Geschichte geschrieben wurde.
Als einer der bedeutendsten Kriegsberichterstatter seiner Zeit bereiste Colin Roß 1914-1916 alle großen Kriegsschauplätze. Er erlebte den deutschen Einmarsch in Frankreich, kämpfte sich durch die Vogesen, durchlitt den zermürbenden Stellungskrieg an der Somme. Er war dabei, als Galizien befreit und Przemysl erobert wurde. Er marschierte mit nach Serbien und stand schließlich am Toten Mann vor Verdun.
Roß schreibt nicht wie ein distanzierter Beobachter. Er war mittendrin – im Schützengraben, beim Sturmangriff, unter Trommelfeuer. Seine Reportagen sind literarisch verdichtet, eindringlich, von seltener Intensität. Er zeigt den Krieg in all seinen Facetten: Die Begeisterung der ersten Tage, den Schrecken der Materialschlachten, die Kameradschaft unter Soldaten, den Tod als ständigen Begleiter.
Ein panoramahafter Blick auf den Ersten Weltkrieg – geschrieben 1916, als der Krieg noch tobte, von einem Mann, der das Grauen mit eigenen Augen sah.
Kriegsberichterstattung auf höchstem literarischem Niveau – ein vergessenes Meisterwerk.




